7.00 - 8.00 Uhr denke ich über das Aufstehen nach.
8.00 - 8.15 Uhr öffne ich dann großzügig meine Augen, und mache meinen 1. Rundflug. Um mich zu vergewissern, dass alle in Ordnung ist.
8.15 Uhr kommt auch meine treu ergebene Mitarbeiterin. Sämtliche Ereignisse der Nacht werden brühwarm von mir erzählt. Auch begleite ich sie erneut zu allen unseren Gästen. (Bei den Katzen bleibe ich lieber draußen, auch wenn es mir nicht gefällt.)
8.30 - 9.00 Uhr die Katzentoiletten werden gereinigt, natürlich nach meinen Vorgaben (von Draußen). Hier und da ein nettes Wort und auch die ersten Streicheleinheiten.

9.00 Uhr pünktlich will ich hoffen, werden die Jalousien hochgezogen und das Geschäft geöffnet.
Bis 9.30 Uhr kommt eh keiner der mich interessiert. Also bin ich in der Küche und überwache die Speisenzubereitung. Als guter Chef lasse ich es mir nicht nehmen, alles vorzukosten. Fisch mag ich überhaupt nicht. Da bin ich heilfroh, dass so viele verschiedene Dosen geöffnet werden. Jetzt bekommen meine Miezen endlich ihr Frühstück.

9.45 - 13.00 Uhr bin ich hauptsächlich für die Kunden da. Verkaufsgespräche müssen geführt werden, Neuigkeiten angepriesen und ganz wichtig die Inhalte der Geldbörsen welche ich gerne überprüfe (Mal ehrlich, welcher Chef kann schon sagen, dass er in jedes Portmoinais hineinschauen darf. Und niemand hat etwas dagegen, wenn ich kräftig zulange.). Das darf nur ich, der Cookie. Zwischenzeitlich helfe ich auch beim Versorgen der Nager und Kaninchen.
13.00 - 14.00 Uhr erste Pause. Ich bin ziemlich geschafft, erst einmal ein kurzes Nickerchen. Leider nicht lange. Meine Angestellte holt gerade das Mittag heraus. Ja und stets um ihr Wohlergehen besorgt, muss ich auch hier unbedingt kosten. Dann wird auch noch alles versorgt, was bisher zu kurz kam. Und ich kann endlich unter dem Wasserhahn duschen.

14.00 - 18.00 Uhr wieder der Kundenstrom, den ich zu bewältigen habe. Zwischendurch schaue ich auch gern zu, wie die Mieze gekämmt wird. Und immer dabei bin ich, wenn das Telefon klingelt oder neue Gäste gebracht werden.
18.00 Uhr Ladenschluss, aber noch kein Feierabend. Denn das Abendbrot muss hergerichtet und serviert werden. Auch bekommen alle Gäste ihre Schmuseeinheiten. Im Sommer ist es immer ganz schlimm. Da haben wir meistens Katzenbabys. Und die brauchen vielleicht viel Betreuung. Gut dass ich weiß, dass die nicht für immer bei uns bleiben (denn sie stehlen mir doch ganz schön die Show).
20.00 Uhr Absolute Nachtruhe. Ich gehe schlafen und träume von dem nächsten aufregenden Tag. Das ist immer ein langer Arbeitstag und ich bin sehr müde.
22.00 - 7.00 Uhr das bleibt mein kleines Geheimnis. Aber wer genau zuhören kann: Die Spatzen pfeifen es am nächsten Tag schon von den Dächern (diese Verräter).